ROOMSTORIES von Ernst Schmidlechner
mind. 1 D, 1 H, (5 Rollen), 1 Dek.
5 Geschichten mit Musik
Auf den ersten Blick haben sie nichts miteinander gemeinsam, die fünf Protagonisten in ROOMSTORIES, außer dass sie nacheinander alle das gleiche schäbige kleine Zimmer mit der defekten Steckdose bewohnen.
Im Gegenteil: Bademeister RENÉ, Friseuse KERSTIN, der pensionierte Buchhalter GREGOR, Klofrau HILDE und Zuhälter FRISCO sind Menschen, die auf die unterschiedlichste Weise versuchen, mit dem Leben klarzukommen. Und das ist nicht immer gut zu ihnen.
Egojunkie RENÉ feiert seinen 30. Geburtstag mit sich selbst und ohne störende Gratulanten. Im Leben auf der Überholspur, hält sich selbst für unentbehrlich. Seine Zeit verbringt er mit der Pflege seines Ichs und der Liebe zu sich selbst.
Haargenau kümmert sich Friseuse KERSTIN dagegen sich weniger um das eigene Aussehen als um das von anderen. Dabei dringt sie in die intimsten Geheimnisse ihrer Kundschaft ein, die ihren Seelenmüll bei ihr ablädt. Der kleine Friseurladen ist ihre Welt, das Leben der Promis ihr Traum.
Der Sprayer GREGOR ist frisch pensionierter Buchhalter. Nun schlägt er nicht nur die freie Zeit tot, sondern vor allem Fliegen. Denn GREGOR will Rache nehmen. Rache für die vertane Chance seines Lebens, mit der Frau seiner Begierde eine Liebesnacht zu verbringen…
Null-Null. HILDEs Welt ist ihr Sessel in der Toilette im Hauptbahnhof. Dort sorgt sie als Toilettenfrau für ein angenehmes Ambiente für ihr Klientel und vor allem für die vielen Fliesen, die ihr in der Einsamkeit der
Bahnhofstoilette zu Vertrauten geworden sind.
Hurensohn FRISCO ist ein echter Wiener Striezi und alter Hase in seinem Gewerbe. Sein ganzes Geld investiert er in seine Frau, einer echten Praterhur’, an der so langsam die Zeichen der Zeit zu nagen beginnen. Geduldig erträgt er die Zickereien seiner Angetrauten, die eindeutig das Sagen in der Ehe hat. Sein Traum ist es, einmal Urlaub auf Ibiza mit seinem Trottoir-Monster zu machen…
Ernst Schmidlechners erstes Stück erzählt 5 Geschichten über Menschen, die zu verschiedenen Zeiten ihren Lebensmittelpunkt in ein und derselben Wohnung haben. Heiter, ironisch, bissig und melancholisch geht es um unerfüllte Lebensträume.
(Quelle: Pressetext „Schauspiel aktuell“ stückgut verlag - münchen
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Pressekonferenz mit Frau Bundesminister
Rauch-Kallat und Alfons Haider am 15.7.2005
![]() Ernst J. Schmidlechner & Frau BM Rauch-Kallat im Interview mit ORF Reporter Hadschi Bankhofer (Foto S.N. Rauter) Download Interview (MP3-file 561 KB) (C) ORF - www.orf.at |
![]() Pressekonferenz! (Foto S. N. Rauter) |
![]() Ernst J. Schmidlechner & Alfons Haider (Photo S. N. Rauter) |
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